Über mich
Mein Name ist Falko Blumenthal. Ich bin Jahrgang 1985, Sozialwissenschaftler und Berufspädagoge aus München. Ich arbeite für die IG Metall, das heißt ich berate Betriebsräte. Meine Schwerpunkte sind IT und Hochtechnologie einerseits, das Begleiten und Beraten von Betriebsrats-Gründungen andererseits.
Ich komme ursprünglich aus dem Münchner Westen, habe im Norden der Stadt studiert und lebe nun seit einiger Zeit im Osten von München, zwischen Franzosenviertel und der Au. Einschneidende Erfahrungen als Kind waren einerseits der frühe Tod meines Vaters – Sozialdemokrat, Bauleiter, Schiedsrichter und aktiv unter anderem in der Kommunalpolitik in Berg am Laim: Einsatz und Ehrenamt für andere ist mir in die Wiege gelegt. Dass man dabei auf sich aufpassen muss, gehört zu den wichtigen Aufgaben sich selbst und anderen gegenüber. Andererseits hatte ich einen schweren Unfall als Kind, als ein LKW mich überrollte und auf die Intensivstation schickte: Advent und Silvester im Kinderunfallkrankenhaus machten mir zusätzlich mehr als deutlich, wie verletzlich das Leben und die Würde von Menschen sein können.
In der Kernfamilie mit einer starken und selbstbewussten Mutter und einer ebenso starken und selbstbewussten Schwester meisterten wir ein gutes Leben mit gemeinsamem Alltag, langen Gesprächen zu Geschichte und Politik, viel Kartenspiel, Reisen und Wandern sowie großen Freiräumen zur Entwicklung des eigenen Lebenswegs. Nach dem Studium in München und Helsinki arbeitete ich für Beratungs- und in IT-Firmen. Seit 2015 arbeite ich für Gewerkschaften als Bildungsreferent und Gewerkschaftssekretär: Intensiv habe ich mich mit Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk beschäftigt, mit Anerkennung ausländischer Abschlüsse und mit aufsuchender sowie digitaler Beratungs- und Bildungsarbeit. In Zeitschriften und Büchern schreibe ich über Bildungsmethoden und über demokratische Politik in der digitalen Gesellschaft. In Tarifkommissionen, im Aufsichtsrat und in Verhandlungen habe ich gelernt, robust die Interessen der abhängig Beschäftigten zu vertreten und gleichzeitig durch gemeinsames Nachdenken mit allen Beteiligten kluge, tragfähige Lösungen für die Zukunft zu finden.
Mein Lebensweg ist von Politik geprägt, angefangen mit 15 Jahren im Münchner Jugendforum, der Schulstreikbewegung und Aktionen gegen die Kriege im Irak und in Afghanistan bis zu den Bildungscamps als junger Berufstätiger. Mein innerer Antrieb ist meine Überzeugung von der unhinterfragbaren Gleichheit aller Menschen sowie meine Begeisterung für Kreativität und für all diejenigen, die Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen. Ich bin Mitglied der Gewerkschaften IG Metall und IG BAU. Ich unterstütze sehr gern konkrete Solidarität, die vor Ort Menschen hilft. Deshalb organisiere ich mich unter anderem in der AWO, bei den Naturfreunden, im Mieterverein und im ASB. Mit großer Wut erlebte ich die Jahre unter der rot-grünen Koalition 1998 – 2005 als Ende der sozialdemokratischen Errungenschaften. Auch danach konnte die SPD sich für zu viele Jahre nicht von Männern wie Gerhard Schröder oder Thilo Sarrazin distanzieren. In der praktischen Arbeit für das Bürgerbegehren gegen Studiengebühren, in der Berufsschularbeit der Gewerkschaftsjugend und in der Stadtteilpolitik erlebte ich jedoch immer und immer wieder Aktive aus den Reihen der Jusos und SPD, deren politischer Urteilskraft ich vertraue. Ich fand Menschen, die was wollen vom Leben. Zu diesen Menschen wollte ich Genossin sagen dürfen. Mit 35 Jahren bin ich dann in die Partei eingetreten, in der auch meine Familie seit Generationen in der Kommunalpolitik und Frauenpolitik vor Ort Verantwortung übernommen haben.
In der SPD setze ich mich für alltagstaugliche Weiterbildungschancen ein. In der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeit“ der SPD unterstütze ich aktive Tech- und Industriepolitik und treibe die Debatte zur Zukunft des Handwerks voran. Ich bin Teil der vielfältigen Basis der Münchner SPD. Das Herz der Parteiarbeit ist mein Ortsverein Haidhausen.
Mir ist wichtig, persönlich in der Stadt unterwegs zu sein: Was denken, fragen und wollen die Menschen zwischen Moos und Isar, Neubauviertel und Industriegebiet? Die wichtigsten Tage im Jahr für mich sind Weihnachten, der 1. Mai als Tag der Arbeiterbewegung, der 8. Mai als Tag der Befreiung und der Eurovision Song Contest als Nacht des herrlichen Wahnsinns. Zum Ausgleich von der Arbeit gehe ich gern im Oberland wandern, schaue alte Folgen vom Nockherberg oder Star Trek und erkunde mit dem Rad die wirtschaftliche Vielfalt und kulturelle Stärke der „Münchner Mischung“ in den Vierteln und im Stadtgrün.
Rollen in der SPD
Ortsverein Haidhausen der SPD München
Mitglied des Vorstands und Mitgliederbeauftragter
spd-haidhausen.de
Unterbezirk München der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit
Mitglied des Vorstands
spd-muenchen.de
Landtagsstimmkreis München-Mitte 109
Mitglied des Vorstands und Beisitzer der AfA
spd-muenchen-mitte.de
Bezirk Bayern der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit
Mitglied des Vorstands und Schriftführer
afabayern.de
